Der Kirschlorbeer wird gerne auch als Lorbeerkirsche bezeichnet und der Name entstand durch die Lorbeer-ähnlichen Blätter sowie durch die Steinfrüchte. Der Kirschlorbeer gehört der Pflanzengattung Prunus an und es handelt sich um eine sehr beliebte Heckenpflanze. Das Klima kann der Pflanze durch die robuste Beschaffenheit wenig anhaben. Die Pflanze eignet sich auch nicht nur für die Hecke, sondern auch als niedrige Bodendecker oder Beeteinfassungen. Die meisten Menschen suchen allerdings die schnell wachsende, immergrüne und schnittverträgliche Heckenpflanze und finden dabei die Lorbeerkirsche.

Was ist für den Kirschlorbeer zu beachten?

Die Kirschlorbeeren sind generell immergrün und sie haben lorbeerähnliche, ledrige Blätter. Im Frühling gibt es die weißen duftenden Blütentrauben, woraus sich die zunächst roten und dann später schwärzlichen Steinfrüchte bilden. Roh sind die Früchte nicht bekömmlich und dies auch nicht für die Haustiere. Jeder kann die Früchte allerdings verarbeiten. Es gibt verschiedene Sorten und so bieten sich kleinwüchsige Sorten beispielsweise für die Kübelbepflanzung oder für die kleinen Gärten an. Durch das große Sortiment an Kirschlorbeeren gibt es für jeden Standort und für jede Verwendung eine optimale Sorte. Kleine Sorten benötigen oft schmalwüchsige Sorten, welche für den notwendigen Sichtschutz weniger Platz verschenken. Durch die charmante Erscheinung sind weitere Sorten ein richtiger Hingucker und oft zeigt sich nicht gleich der klassische Kirschlorbeer.

Wichtige Informationen für den Kirschlorbeer

Generell ist der Kirschlorbeer bezüglich Standort und Boden anspruchslos. Er gedeiht bei den leicht sandigen, mäßig trockenen Böden. Bevorzugt wird allerdings die nährstoff- und humusreiche Gartenerde. Auch bezüglich dem pH-Wert zeigen sich die Pflanzen tolerant. Die Pflanzen mögen nicht die Staunässe und nicht die extrem lehmhaltigen, verdichteten Böden. Bei einem organischen Volldünger kann die Frühjahrsdüngung die satt gründe Farbe der Blätter sowie den gesunden Jahreszuwachs erhalten. Bei den regenreichen Jahren ist eine zweite Düngergabe bis Ende Juni möglich. Der blickdichte Heckenwuchs wird erhalten durch den jährlichen Rückschnitt und im August ist ein weiterer Korrekturschnitt bei starkem Zuwachs möglich. An sonnigen Tagen wird besser nicht zurückgeschnitten, denn die darunterliegenden Blätter können dann einen Sonnenbrand erhalten. Einzelne Triebe werden am besten mit der Gartenschere gekürzt, denn bei der elektrischen Gartenschere können die Blätter leicht ausfransen und es gibt braune Verfärbungen. Bei dem Kirschlorbeer sind alle Pflanzenteile giftig und bei den Kernen ist die Gift Konzentration am höchsten. Durch die gute Wasser- und Nährstoffversorgung sowie durch den regelmäßigen Rückschnitt können die Frucht- und Blütenbildung reduziert werden. Die blühenden Kirschlorbeerpflanzen sind dann im Frühling sehr beliebt, denn die Luft wird mit dem berauschenden Aroma erfüllt und sie sind für jeden Garten optimal geeignet.